Die Leipziger Buchmesse hat die 15 nominierten Bücher für den Preis der Leipziger Buchmesse bekannt gegeben. 15 Werke in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung wurden ausgewählt.
Am 27. März um 16 Uhr werden die Gewinnerbücher auf der Großen Bühne in der Glashalle bekannt gegeben. Die Leipziger Buchmesse findet vom 27. bis 30. März statt und ist, verbunden mit dem Festival „Leipzig liest“, das zentrale Frühjahrs-Event der Buchbranche. Traditionell wird der Preis in drei Kategorien vergeben: Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung. Pro Sparte sind fünf Bücher nominiert, die wir nachfolgend im Überblick auflisten.
In der Sparte Belletristik
Kristine Bilkau: „Halbinsel“ (Luchterhand, 19.03.2025)
Esther Dischereit: „Ein Haufen Dollarscheine“ (MaroVerlag, 08.10.2024)
Wolf Haas: „Wackelkontakt“ (Hanser, 09.01.2025)
Christian Kracht: „Air“ (Kiepenheuer & Witsch, 13.03.2025)
Cemile Sahin: „Kommando Ajax“ (Aufbau, 17.09.2024)
In der Sparte Sachbuch/Essayistik
Maike Albath: „Bitteres Blau. Neapel und seine Gesichter“ (Berenberg, 28.08.2024)
Jens Bisky: „Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934“ (Rowohlt Berlin, 15.10.2024)
Harald Meller, Kai Michel, Carel van Schaik: „Die Evolution der Gewalt. Warum wir Frieden wollen, aber Kriege führen. Eine Menschheitsgeschichte“ (dtv, 17.10.2024)
Irina Rastorgueva: „Pop-up-Propaganda. Epikrise der russischen Selbstvergiftung“ (Matthes & Seitz Berlin, 31.10.2024)
Sandra Richter: „Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben. Eine Biographie“ (Insel, 13.01.2025)
Die Nominierten in der Sparte Übersetzung
Olaf Kühl übersetzte aus dem Polnischen: „Kälte“ von Szczepan Twardoch (Rowohlt Berlin, 16.04.2024)
Lilian Peter übersetzte aus dem amerikanischen Englisch: „Angst vorm Fliegen“ von Erica Jong (Ecco, 25.06.2024)
Verena von Koskull übersetzte aus dem Italienischen: „Die Eisenbahnen Mexikos“ von Gian Marco Griffi (Claassen, 01.08.2024)
Thomas Weiler übersetzte aus dem Belarussischen: „Feuerdörfer. Wehrmachtsverbrechen in Belarus – Zeitzeugen berichten“ von Ales Adamowitsch, Janka Bryl, Uladsimir Kalesnik (Aufbau, 11.11.2024)
Julia Wolf übersetzte aus dem Englischen: „Umlaufbahnen“ von Samantha Harvey (dtv, 14.11.2024)
„Aus dem Leserausch heraus drei Listen zu kondensieren, war intensive Diskussionsarbeit, beflügelt von der Güte der Entdeckungen. Mit der Nominiertenliste ist uns hoffentlich ein mit Neugier kuratierter Blick auf die Gegenwartsliteratur gelungen, die derzeit dringliche Themen unserer Gesellschaft auf Mikro- und Makroebene verhandelt, kommentiert und in ihre jeweilige literarische Kunst fasst“, so die Juryvorsitzende Katrin Schumacher. Der siebenköpfigen Jury gehören neben Schumacher auch Zita Bereuter (Radio Ö 1), Cornelia Geißler („Berliner Zeitung“), Kais Harrabi (Deutschlandfunk Kultur), David Hugendick („Die Zeit“), Thomas Hummitzsch (freier Kritiker) und Judith von Sternberg („Frankfurter Rundschau“) an. Aus 506 eingereichten Titeln wurden 15 nominiert.
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