• Vier Tote nach russischen Drohnenagriffen auf Dnipro
  • Nachrichten und Podcasts zum Ukraine-Krieg

05:23 Uhr | Vier Tote und große Zerstörungen bei russischen Drohnenangriffen auf Dnipro

Bei russischen Drohnenangriffen auf die ostukrainische Stadt Dnipro sind nach Behördenangaben mindestens vier Menschen getötet und 19 verletzt worden. Der Gouverneur der ukrainischen Region Dnipropetrowsk, Serhij Lysak, schrieb im Onlinedienst Telegram, Russland habe Dnipro mit "mehr als zwei Dutzend Drohnen" angegriffen. Dabei seien mehrere Hochhäuser beschädigt worden. In fast einem Dutzend Häusern, in Tankstellen, Garagen und in einem Hotel seien Feuer ausgebrochen. Von russischer Seite aus wurde der Angriff nicht bestätigt.

Russland und die Ukraine haben zuletzt ihre Luftangriffe auf das jeweils andere Land verstärkt - und das, obwohl US-Präsident Donald Trump nach mehr als drei Kriegsjahren auf eine Waffenruhe drängt. Gespräche zwischen den USA und Russland und der Ukraine brachten bislang keinen Durchbruch. Die Ukraine wirft dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, keine Waffenruhe anzustreben und auf Zeit zu spielen. (AFP/Reuters)

05:00 Uhr | Kretschmer kritisierte Nein zu Lockerung der Russland-Sanktionen

Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer hat das kategorische Nein Deutschlands und anderer europäischer Länder zu einer Lockerung der Russland-Sanktionen kritisiert. "Das ist völlig aus der Zeit gefallen und passt ja auch gar nicht zu dem, was die Amerikaner gerade machen", sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn man merkt, dass man sich selber mehr schwächt als das Gegenüber, dann muss man darüber nachdenken, ob das alles so richtig ist."

Kretschmer zählt zu den zehn Vertretern der Union, die gerade mit der SPD über eine Regierungsbildung verhandeln. Er kritisierte in dem Interview, dass in Deutschland über eine Lockerung der Sanktionen gar nicht debattiert wird. "Die ständige Diskussion darüber, welche dieser Sanktionen sind vielleicht für uns viel mehr zum Nachteil, als es in Russland eine Wirkung hat, die muss möglich sein", sagte er. "Die findet aber nicht statt." (dpa)

00:00 Uhr | Ukraine-News von Samstag, 29. März 2025

Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. All das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke