Jedes Jahr nach dem Ende des Winters messen die Forschenden der Nasa und des Nationalen Schnee und Weis Daten Centers der Universität von Boulder in Colarado/USA nach, wie viel Meereis in der Arktis gebildet hat. Seit Jahren gibt es bei den Ergebnissen einen ablesbaren Trend nach unten. So mussten die Wissenschaftler auch in diesem Jahr konstatieren, dass "die winterliche Meereisbedeckung in der Arktis am 22. März 2025 auf ihrem Jahreshöchststand so niedrig wie nie zuvor".
14,33 Millionen Quadratkilometern groß war die maximale Ausdehnung. Sie fiel damit unter den bisherigen Tiefstand von 14,41 Millionen Quadratkilometern im Jahr 2017. Die diesjährige maximale Eisbedeckung lag laut den Berechnungen 1,32 Millionen Quadratkilometer unter dem Durchschnittswert zwischen 1981 und 2010. Um sich das besser vorstellen zu können. Das Minus von 1,32 Millionen Quadratkilometern entspricht der Fläche von Polen, Deutschland, Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg. Die Visualisierung der Nasa zeigt die Entwicklung von März 2023 bis März 2025.
"Wir werden den nächsten Sommer mit weniger Eis beginnen", sagte Linette Boisvert, Eisforscherin am Goddard Space Flight Center in einer Mitteilung der Nasa. „Das verheißt nichts Gutes für die Zukunft.“ Auch das Eis um den Südpol ist von dieser Entwicklung betroffen. Das Sommereis in der Antarktis schrumpfte am 1. März auf 1,98 Millionen Quadratkilometer. Das war der zweitniedrigste je gemessen Wert. Die Meereisausdehnung ist laut Nasa definiert als die gesamte Ozeanfläche mit mindestens 15 Prozent Eisanteil.
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