• Südkorea kämpft gegen die schlimmsten Waldbrände in der Geschichte des Landes. Es sind mehrere Todesopfer zu beklagen.
  • Über 5000 Einsatzkräfte und 140 Helikopter kämpfen gegen die Waldbrände im Süden Südkoreas.
  • Auch Kulturstätten wie ein 1000 Jahre alter Tempel und das Unesco-Dorf Hahoe sind bedroht.

Am Freitag war das Feuer im Landkreis Sancheong ausgebrochen. Das liegt rund 250 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Seoul. Nach Angaben der Behörden haben trockene Winde und eine anhaltende Dürre die Waldbrände begünstigt.

Rund 5000 Einsatzkräfte kämpfen mit der Unterstützung von mehr als 140 Helikoptern gegen die Flammen. Dabei sind mittlerweile bereits mindestens 18 Menschen ums Leben gekommen. Die Behörden rechnen damit, dass die Zahl der Todesopfer noch ansteigen wird. Gleich mehrere Regionen im Süden des Landes wurden zum Katastrophengebiet erklärt.

Südkoreas Premierminister Han Duck-soo spricht von den schlimmsten Waldbränden in der Geschichte Südkoreas. Die Situation sei nicht gut, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Yonhap.

Auch historische Stätten betroffen

Die Brände haben auch mehrere historische Stätten zerstört. So ist am Dienstagnachmittag ein über tausend Jahre alter Tempel vollständig niedergebrannt. Auch das Hahoe-Dorf, welches von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde, ist von den Flammen bedroht.

Die Brände in Südkorea

Während anhaltender Trockenperioden kommt es in Südkorea regelmässig zu Waldbränden. In den vergangenen Jahren haben sowohl die Durchschnittstemperatur als auch Extremwetter im Land zugenommen. Das begünstigt Waldbrände.

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