Es ist ein durchaus beeindruckendes Ergebnis: Von 19 getesteten Notebooks sind ganze 17 "gut" – und zwei immerhin noch befriedigend. Wirklich einfacher macht das die Auswahl wegen der sehr unterschiedlichen Stärken der Geräte und der Bedürfnisse der Kunden aber nicht. Stiftung Warentest hat deshalb für fünf Typen vorsortiert.
Wie stark die Bedürfnisse auseinandergehen können, kann man etwa am Akku sehen. Wer das Notebook quasi nur Zuhause oder im Büro am Kabel nutzt, merkt vielleicht gar nicht, dass die Akkuleistung im schwächsten Fall nur für 2:50 Stunden ausreicht. Andere sind viel unterwegs – und freuen sich über jede Minute der 16:40, die der Testsieger durchhält. Genauso verhält es sich bei der Frage nach der Displaygröße, der Auflösung oder auch dem Preis. Und dann ist da natürlich die Frage nach dem Betriebssystem. Fans kleinerer Displays müssen sich übrigens gedulden: Im aktuellen Test wurden nur Modelle von 15 bis 17 Zoll geprüft.
Der beste bei Stiftung Warentest: Apple Macbook Pro
Das nach Messwerten beste Gerät im Test ist klar das Macbook Pro von Apple. Getestet wurde das 16-Zoll-Modell mit Apples hauseigenem M3 Pro (hier finden Sie unseren Test des 14-Zoll-Modells mit M3 Max). Von der Rechenleistung über das Display, den Akku und die Handhabung: In nahezu jeder Disziplin bietet es entweder gleich die beste Leistung im Test oder spielt ganz vorne mit. Die oben erwähnte Laufzeit von 16:40 ist schlicht beeindruckend. Die Webcam ist die mit Abstand beste im Test. Das zahlt sich aus: Als einziges Gerät bewertet Warentest das Macbook Pro als "sehr gut" (1,5).
Dass es trotzdem nicht als Empfehlung für alle taugt, hat vor allem zwei Gründe: Es setzt nicht auf Windows sondern Apples eigenes Betriebssystem macOS – und es kostet mindestens 2400 Euro.
Von TV bis Kühlschrank: Das sind die besten Technik-Schnäppchen laut Stiftung Warentest

Der Sony KD-55X75W ist mit der Gesamtwertung "gut" (2.5) kaum schlechter als der Testsieger. Kompromisse gibt es bei der Displaytechnik und der Ausstattung: Das günstigere Gerät setzt auf LCD und verzichtet auf den Dual-Tuner. Dafür ist er ein Schnäppchen: Das Sparmodell gibt es ab 800 Euro.
Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de. © Hersteller / PR
Für Windows-Fans: Lenovo Ideapad
Beides kann man vom Kauftipp für Windows-Fans nicht behaupten: Das Lenovo Ideapad Slim 5 16IMH9 gibt es in der getesteten Konfiguration mit Intel i7 und 32 GB Arbeitsspeicher schon ab 1100 Euro. Technisch kann es sich durchaus sehen lassen: Zwar kann es bei der Rechenleistung nicht ganz mit dem Testsieger mithalten, dafür ist der Bildschirm laut Warentest aber noch besser als das ohnehin schon tolle Macbook-Display. Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 12:40 immer noch sehr gut. Bei der Webcam kann das Ideapad als einziges Modell mit Apple mithalten. Das Gesamturteil "gut" (1,8) reicht für den dritten Platz – macht es zum besten Windows-Gerät.
Für Umweltbewusste: Framework Laptop 16
Ein besonderes Konzept hat der Hersteller Framework mit dem Latop 16 Performance: Er lässt sich auch von Normalverbrauchern selbst auf- und umrüsten sowie reparieren. Dazu setzt er auf einen modularen Aufbau. Der ermöglicht nicht den unkomplizierten Tausch von Bauteilen wie Akku oder Tastatur. Indem man Steckplätze wie USB-C-Anschlüsse in eigene Module verbaut, lässt er sich auch im Laufe der Zeit an neue Standards anpassen. Und wird so enorm zukunftssicher.
Die vielleicht größte Überraschung: Das ist nur mit wenigen Nachteilen verbunden. So hat der Latop 16 trotzdem eine sehr hohe Rechenleistung, das beste Display im Test sowie eine gute Laufzeit bis zu 9:50 Stunden. Auch das Gewicht des 16-Zoll-Modells ist mit knapp 2,2 Kilo im normalen Rahmen. Größtes Manko ist die Lautstärke: Unter Volllast wird das Gerät so laut, dass es stört – was sogar zu einer Abwertung führt. Die Gesamtwertung "gut" (1,9) reicht aber immer noch für den vierten Platz. Der Preis der von Warentest getesteten Konfiguration liegt bei 2000 Euro.
Für Sparfüchse: Acer Aspire Vero
Möchte man weniger ausgeben, ist der Aspire Vero (AV15-53p-58QJ) von Acer eine gute Wahl. Der Achtplatzierte im Test bietet durch die Bank weg gute Leistung, schwächelt lediglich bei komplexer Grafikberechnung und der mittelmässigen Kamera. "Gut" (2,2), findet Warentest. Angesichts des Preises ab 750 Euro ist das eine starke Leistung,
Der beste Große: HP Envy 17
Wer ein größeres Display braucht, sollte sich den HP Envy 17-cw0074ng anschauen. Der beste 17-er im Test punktet mit hoher Rechenleistung, auch das Display wird gut bewertet. Die Akkulaufzeit ist mit bis zu 7:40 immer noch in Ordnung. Schade: Das große Display ist mit 1920 x 1080 Bildpunkten niedriger aufgelöst als viele der kleineren Modelle. Trotzdem gibt es eine "gute" (2,2) Gesamtwertung. Der Preis beginnt bei 1300 Euro.
Den vollständigen Test finden Sie gegen Gebühr bei test.de.
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