Sean "Diddy" Combs sieht sich mit weiteren schwerwiegenden Beschuldigungen konfrontiert. Die US-Bundesanwaltschaft legt eine neue Anklageschrift vor, die zwei zusätzliche Vorwürfe gegen den Musiker enthält - darunter Sexhandel unter Anwendung von Gewalt.

Die juristische Lage für Sean "Diddy" Combs verschärft sich weiter. Wie die US-Seite "TMZ" berichtet, hat die US-Bundesanwaltschaft eine dritte, ergänzende Anklageschrift gegen den 55-jährigen Musiker eingereicht. Die neuen Dokumente, die dem US-Promiportal vorliegen, beinhalten demnach zwei zusätzliche, schwerwiegende Vorwürfe: Sexhandel unter Anwendung von Gewalt, Betrug oder Nötigung sowie die Beförderung zum Zwecke der Prostitution.

Die neuen Vorwürfe beziehen sich laut den Beamten auf einen Zeitraum von 2021 bis 2024 und betreffen eine Person, die in den Gerichtsunterlagen lediglich als "Opfer 2" bezeichnet wird. Das Anwaltsteam von Combs hatte die angeblichen Geschädigten in diesem Fall zuvor als ehemalige Freundinnen beschrieben und angedeutet, dass "Opfer 1" seine 38-jährige Ex-Partnerin Cassie Ventura sei.

Fünf schwerwiegende Anklagepunkte

Mit der erweiterten Anklageschrift steigt die Zahl der strafrechtlichen Vorwürfe gegen Combs auf insgesamt fünf: zwei Anklagen wegen Sexhandels, zwei wegen Beförderung zum Zwecke der Prostitution und eine wegen bandenmäßiger Kriminalität.

Der Rapper hat in Bezug auf die früheren Anklagen bei einer Anhörung im März bereits auf "nicht schuldig" plädiert. Der Prozessbeginn ist für den 12. Mai angesetzt, die Auswahl der Geschworenen beginnt laut US-Medienberichten bereits am 5. Mai.

Die erste Zivilklage wegen angeblichen Missbrauchs gegen den Hip-Hop-Mogul wurde vor zwei Jahren von seiner Ex-Freundin eingereicht. Obwohl dieser Fall außergerichtlich beigelegt wurde, folgten zahlreiche weitere Klagen anderer Personen mit ähnlichen Vorwürfen. Im September 2024 wurde Combs verhaftet. Seitdem befindet er sich in Untersuchungshaft im Metropolitan Detention Center in Brooklyn, nachdem mehrere Anträge auf Freilassung gegen Kaution abgelehnt wurden. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

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