Vielleicht sollte E.T. einfach mal nach Hause telefonieren, um dort zu fragen, ob ihn jemand haben will. Auf der Erde hat er es gerade nämlich offenbar schwer. So findet sich für eine Original-Film-Figur des Außerirdischen bei einer Auktion kein Käufer.
In Steven Spielbergs Kultfilm wird er von seinen Artgenossen auf der Erde zurückgelassen - nun hat ein Modell von E.T. ein ähnliches Schicksal getroffen. Bei einer Versteigerung des Auktionshauses Sotheby's wollte sich laut Medienberichten kein Käufer für die Puppe finden.
Die verschmähte Figur stammt aus dem Nachlass von Carlo Rambaldi. Der Italiener gewann für seine Spezialeffekte in "E.T. - Der Außerirdische" einen Oscar. Sie war eines von drei E.T.-Modellen, die im Film zum Einsatz kamen. Sie war unter anderem in der Szene zu sehen, in der sich E.T. im Schrank der Kinder versteckt, die ihn aufgenommen haben.
Für das Modell hatte Sotheby's einen Erlös von 600.000 bis 900.000 US-Dollar anberaumt. Doch offenbar war dies zu viel für potenzielle Käufer. Da hat auch ein Video bei Instagram, in dem der freundliche Außerirdische angepriesen wurde, nicht geholfen.
Elf Jahre lang erfolgreichster Film
Das Modell besteht aus einem Gerüst aus Aluminium, über dem Schaumstoff, Stroh und Latex angebracht sind. Bemalt ist es mit Acrylfarbe.
Der lebensgroße E.T. war Teil einer Auktion mit dem Titel "There Are Such Things: 20th Century Horror, Science Fiction and Fantasy on Screen". Im Rahmen dieser Versteigerung gab es noch andere Devotionalien aus "E.T. - Der Außerirdische" zu erwerben, denen mehr Glück beschieden war. Eine Zeichnung des Alien von Carlo Rambaldi brachte zum Beispiel 53.000 Dollar ein.
"E.T. - Der Außerirdische" kam 1982 in die Kinos. Regisseur Steven Spielberg lieferte mit dem Film nach Streifen wie "Der weiße Hai" (1975), "Unheimliche Begegnung der dritten Art" (1977) oder "Jäger des verlorenen Schatzes" (1981) einen weiteren Blockbuster ab und zementierte damit seinen Ruf als Ausnahmeregisseur in Hollywood. "E.T." führte elf Jahre lang die Liste der weltweit erfolgreichsten Filme an, ehe er 1993 von "Jurassic Park" abgelöst wurde. Regie führte auch in diesem Fall - natürlich - Steven Spielberg.
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