Im Januar ist Prinzessin Beatrice zum zweiten Mal Mutter geworden. Jetzt offenbart sie, dass ihre Tochter Athena als Frühgeburt zur Welt kam. Eine traumatische Erfahrung, die sie nun aber in etwas Gutes verwandeln möchte.
Am 22. Januar erblickt die kleine Athena Elizabeth Rose das Licht der Welt. Als Frühchen, wie ihre Mutter, Prinzessin Beatrice, nun in der britischen "Vogue" offenbart. "Nichts bereitet einen auf den Moment vor, in dem man merkt, dass das Baby zu früh kommen wird", schreibt die Tochter von Prinz Andrew in einem Essay für das Fashion-Magazin. "Man hat so wenig Kontrolle. Wird es gesund zur Welt kommen? Wird es Komplikationen geben? Wie wirst du das restliche Familienleben unter einen Hut bringen, während du versuchst, einen winzigen Menschen sicher und gesund zu halten? Diese Ungewissheit hinterlässt eine überwältigende Angst vor dem Unbekannten."
Athena wog bei ihrer Geburt nur vier Pfund und fünf Unzen. Dies entspricht in etwa zwei Kilogramm. Als Normalgewicht gelten etwa 3,5 Kilo. "Sie war so winzig, dass es mehr als ein paar Wochen dauerte, bis die Tränen der Erleichterung getrocknet waren und sich das Leben mit unserem gesunden Baby real anfühlte. Ihre Füße waren so winzig - fast so klein wie die Pfoten eines der Kuschelhasen meiner älteren Tochter", erinnert sich Prinzessin Beatrice mit Schrecken. Heute gehe es Athena aber gut.
Bei Routineuntersuchungen während der Schwangerschaft sei klar geworden, dass sie und ihr Mann sich auf eine "frühe Ankunft vorbereiten" müssen, erklärt die Prinzessin, die seit 2020 mit dem Architekten Edoardo Mapelli Mozzi verheiratet ist. Mit ihm hat sie bereits eine Tochter. Sienna Elizabeth kam 2021 zur Welt. Mapelli Mozzi brachte noch den achtjährigen Christopher Woolf, "Wolfie" genannt, aus einer früheren Beziehung mit in die Ehe.
Royale Schirmherrin
Rückblickend habe sie durch die Frühgeburt "so viel mehr über unseren bemerkenswerten menschlichen Körper gelernt, aber vor allem auch darüber, was wir nicht wissen", erklärt Prinzessin Beatrice in ihrem Beitrag für die "Vogue". Dank der sich ständig weiterentwickelnden Technologie könnten Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern jeden Tag mehr Fortschritte beim Verständnis der einzigartigen Komplikationen bei Frühgeburten machen. Sie selbst als Technologieoptimistin und mit der Erfahrung ihrer eigenen Schwangerschaftsreise wolle sich dafür einsetzen, dass Antworten für Frauen auf der ganzen Welt gefunden werden. Als royale Schirmherrin der Borne Foundation zur Erforschung von Frühgeburten und durch das Sammeln von Spenden wolle sie alles in ihrer Macht Stehende tun, "um Familien, deren Babys zu früh kommen könnten, zu versichern, dass sie nicht allein sind".
Weiter erläutert Prinzessin Beatrice: "Frühgeburten betreffen so viele Familien und stellen sie vor die gleichen Herausforderungen wie mich. In dieser Zeit fand ich Trost darin, so offen wie möglich mit Familie, Freunden und sogar anderen Müttern zu sein und zu versuchen, so viel wie möglich zu lernen. (...) Wenn man damit anfängt, merkt man schnell, dass jeder eine Geschichte hat und oft auch eine gemeinsame Erfahrung mit der Geburt. Das bringt die Menschen zusammen."
Prinzessin lag nachts voller Sorge wach
Dazu ergänzt die 36-Jährige: "Ich mag ein etwas anderes Leben führen, aber meine Freuden und Ängste während der Schwangerschaft und der Mutterschaft sind die gleichen wie die von Millionen anderer Frauen auf der ganzen Welt. Wie zahllose andere werdende Mütter lag ich in den Wochen vor der Geburt wach, versuchte, jede Bewegung des Babys in meinem Bauch zu beobachten und fragte mich tausendmal: 'Was ist, wenn dies oder das passiert?'"
Am Ende schließt sie ihren Beitrag ab mit: "Vielleicht liegt es daran, dass ich etwas älter und hoffentlich auch etwas weiser geworden bin - oder vielleicht hat es mit der Brust- und Hautkrebsdiagnose meiner Mutter im letzten Jahr zu tun -, aber für mich gibt es nichts Wichtigeres, als die notwendige Forschung zu den gesundheitlichen Herausforderungen zu fördern, mit denen Frauen täglich konfrontiert sind." Sie hoffe, dass ihre beiden Töchter mit mehr Investitionen in die medizinische Forschung und dem Engagement von Fachleuten des Gesundheitswesens nicht mit diesen Herausforderungen konfrontiert würden.
Schwester Prinzessin Eugenie teilte den "Vogue"-Beitrag in einer Instagram-Story und schrieb dazu: "Ich bin stolz auf dich und die starke Athena." Auch Sarah "Fergie" Ferguson, die Mutter der beiden Schwestern, teilte den Link zum Artikel von Beatrice in einer Instagram-Story, um auf die Geschichte aufmerksam zu machen.
Haftungsausschluss: Das Urheberrecht dieses Artikels liegt bei seinem ursprünglichen Autor. Der Zweck dieses Artikels besteht in der erneuten Veröffentlichung zu ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Sollten dennoch Verstöße vorliegen, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit uns auf. Korrektur Oder wir werden Maßnahmen zur Löschung ergreifen. Danke