Katy Karrenbauer wird in den 1990er-Jahren durch die RTL-Serie "Hinter Gittern" bekannt. Mit nun 62 Jahren steht sie immer noch regelmäßig vor der Kamera. Vor ihrer Schauspielrente fürchtet sie sich allerdings aus finanziellen Gründen sehr.
"Müsste ich jetzt in Rente gehen, könnte ich davon nicht leben", erklärt Schauspielerin Katy Karrenbauer jetzt in einem Interview mit "t-online.de". Die heute 62-Jährige, der 1997 mit der RTL-Serie "Hinter Gittern - Der Frauenknast" (hier auf RTL+ im Stream) der Durchbruch gelang, hat Angst vor der Zukunft. Denn obwohl sie bis 2007 zehn Jahre als Gefängnisinsassin Christine Walter vor der Kamera stand und sich als "Arbeitstier" auch im Anschluss an die Serie nicht auf den Lorbeeren ihres TV-Ruhms ausgeruht hat, bleibt ihr nur eine Mini-Rente.
Entsprechend düster ist ihre Prognose, was ihre finanzielle Zukunft angeht. "Mich wird es hart treffen, wenn nicht noch ein kleines Wunder geschieht und ich viel ansparen könnte oder aber nochmal für längere Zeit in eine Serie einsteigen darf", so Karrenbauer gegenüber "t-online.de". An den Ruhestand kann und will die 62-Jährige, die im vergangenen Jahr einen Schlaganfall erlitt, deshalb noch nicht denken. Sie habe fest vor, noch "einige Jahre" als Schauspielerin arbeiten zu wollen, erklärt sie.
Nicht an die Altersvorsorge gedacht
Besonders bereue sie, sich nicht frühzeitig um ihre Altersvorsorge gekümmert zu haben. "Ich habe einfach zu spät angefangen, darüber nachzudenken", gesteht Karrenbauer. Wie auch bei vielen ihrer Schauspielkollegen werden ihr vor allem die Zeiten ohne Engagement, in denen keine Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt wurden, auf die Füße fallen, prognostiziert sie.
Karrenbauer plagten in den vergangenen Jahrzehnten zudem noch größere finanzielle Probleme. 2009 gab sie bekannt, durch Fehlinvestitionen 1,5 Millionen Euro Schulden angehäuft zu haben. Eine Privatinsolvenz war die Folge.
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