- Selenskyj: Russland führt gezielten Krieg gegen Zivilisten
- Nachrichten und Podcasts zum Ukraine-Krieg
05:27 Uhr | Drohnenangriff auf russische Stadt Tschapajewsk
In der Nacht zu Samstag hat ein ukrainischer Drohnenangriff offenbar einen Industriebetrieb in der russischen Stadt Tschapajewsk getroffen. Das teilte der Gouverneur der Region Samara, Wjatscheslaw Fedorischtschew, mit. Es sei zu Bränden gekommen, Verletzte habe es aber nicht gegeben. In der Stadt befindet sich eine Sprengstofffabrik. Ob diese direkt getroffen wurde, blieb zunächst unklar. Russische Behörden äußerten sich nicht zu möglichen Schäden an der Anlage. (Quelle: dpa)
04:12 Uhr | Kiew wirft Russland Krieg gegen Zivilisten vor
Nach dem schweren Raketenangriff auf Krywyj Rih mit mindestens 16 Toten hat die ukrainische Führung Russland gezielte Angriffe auf Zivilisten vorgeworfen. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte in seiner abendlichen Videoansprache, allein in den letzten 24 Stunden habe Russland Krywyj Rih, Charkiw und ein Kraftwerk in Cherson angegriffen – trotz Vereinbarungen zum Schutz von Energieanlagen. "Alle russischen Versprechen enden mit Raketen, Drohnen, Bomben oder Artillerie", so Selenskyj. (Quelle: dpa)
02:37 Uhr | Mindestens 16 Tote bei russischem Raketenangriff auf Krywyj Rih
Bei einem russischen Raketenangriff auf die südostukrainische Stadt Krywyj Rih sind nach offiziellen Angaben mindestens 16 Menschen getötet worden – darunter sechs Kinder. Über 60 weitere Personen wurden verletzt, teilte die Militärverwaltung mit. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj traf der Angriff eine belebte Straße mit Wohnhäusern. Es handle sich um einen gezielten Schlag gegen zivile Infrastruktur. Er forderte mehr internationalen Druck auf Russland.
Russland bestätigte den Angriff, sprach jedoch von einem "Hochpräzisionsschlag" gegen ein Treffen ukrainischer Kommandeure mit westlichen Instrukteuren. Von zivilen Opfern war in Moskaus Darstellung nicht die Rede. Ukrainische Behörden wiesen dies zurück. (Quellen: dpa, Reuters)
01:05 Uhr | Sensburg fordert eine Million Reservisten
Der Präsident des Reservistenverbands, Patrick Sensburg, warnt vor einer dramatischen Unterbesetzung der Bundeswehr. Im Gespräch mit t-online forderte er rund eine Million Reservisten, um Deutschland im Ernstfall verteidigen zu können. Aktuell reiche das Personal bei Weitem nicht aus. Sensburg verwies auf NATO-Schätzungen, wonach bei einem Krieg an der Ostflanke täglich bis zu 5.000 Soldaten fallen könnten. Ohne Reservisten sei die Front nicht zu halten. Deutliche Kritik äußerte er am Wehrdienst-Modell von Verteidigungsminister Pistorius. Die geplanten 5.000 Freiwilligen im ersten Jahr seien "illusorisch". Ohne Wehrpflicht sei ein Scheitern absehbar, so Sensburg.
Hintergrund ist die Sorge, Russland könnte nach dem Krieg gegen die Ukraine auch NATO-Staaten angreifen. Europas Staaten rüsten deshalb verstärkt auf. (Quelle: AFP)
00:00 Uhr | Ukraine-News von Samstag, 5. April 2025
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. All das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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