- Kreml: Keine Pläne für Treffen zwischen Putin und Trump in Saudi-Arabien
- Ukraine wirft Russland Verstoß der Feuerpause auf Energieanlagen vor
- Toter nach russischem Drohnenangriff in Region Saporischschja
- Zweitägiges Treffen der EU-Verteidigungsminister in Warschau
- Weitere Nachrichten und Podcasts zum Ukraine-Krieg
16:22 Uhr | Kreml: Keine Pläne für Treffen zwischen Putin und Trump in Saudi-Arabien
Russland ist Spekulationen über ein mögliches Treffen von Kreml-Chef Wladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump in Saudi-Arabien entgegengetreten. Trumps geplanter Besuch dort sei "in keiner Weise mit Putin verbunden", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow in Moskau. Trump hatte am Montag einen baldigen Besuch in Saudi-Arabien in Aussicht gestellt. Er hatte zudem im Februar gesagt, dass er sich "wahrscheinlich" mit Putin dort treffen werde, ohne jedoch ein genaues Datum zu nennen.
Trump und Putin hatten seit Februar zweimal telefoniert, sich aber nicht persönlich getroffen. Peskow betonte, dass es nach derzeitigem Stand noch unklar sei, wann und wo ein mögliches Treffen stattfinden werde.
In Saudi-Arabien fanden in den vergangenen Wochen Gespräche von US-Vertretern mit Delegationen aus Russland und der Ukraine über eine mögliche Waffenruhe in der Ukraine statt. Bei den Gesprächen waren Einigungen über eine Feuerpause im Schwarzen Meer und für Angriffe auf Energieanlagen erzielt worden. Beide Seiten warfen sich seitdem jedoch gegenseitig vor, weiter Angriffe auf die Infrastruktur zu verüben.
Update 14:13 Uhr | Unterbrechung der Stromversorgung in Kursk nach Luftangriff
In der vergangenen Nacht hat die Ukraine nach Angaben Moskaus Luftangriffe auf Russland verübt. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, in der Nacht 93 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet zerstört zu haben, vor allem über der Grenzregion Kursk. Das Ministerium warf der Ukraine ebenfalls Angriffe unter anderem auf ein Umspannwerk und eine Hochspannungsleitung vor. Die Stromversorgung von mehr als 1.500 Haushalten in der Region Kursk sei in der Folge unterbrochen worden. (Quelle: dpa)
13:01 Uhr | Russland schränkt nach Angriff auf Pipeline Ölexporte ein
Nach ukrainischen Drohnenangriffen auf die Kaspische Pipeline (KPC) sind russischen Angaben zufolge die Ölexporte eingeschränkt worden. Zwei der drei Anlegestellen für das Öl aus Kasachstan, das von den US-Konzernen Chevron und Exxon Mobil gepumpt wird, seien geschlossen worden. Der russische Pipeline-Monopolist Transneft teilt ebenfalls mit, dass er einen Öl-Liegeplatz im Schwarzmeerhafen Noworossijsk aufgrund der Kontrollen der Aufsichtsbehörde gesperrt hat.
"Dies ist auf die Schäden zurückzuführen, die nach den Angriffen ukrainischer Drohnen an der Infrastruktur der KPC entstanden sind", sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. (Quelle: Reuters)
11:52 Uhr | Russland wirft auch der Ukraine Angriffe auf Energieanlagen vor
Russland hat der Ukraine vorgeworfen, in den vergangenen 24 Stunden zwei Mal russische Energieanlagen angegriffen zu haben. Die Ukraine habe bei den Attacken in der Oblast Kursk Drohnen und Geschosse eingesetzt, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zuvor hatte die Ukraine Russland seinerseits erneut vorgeworfen, gegen die vereinbarte Feuerpause bei Angriffen auf Energieanlagen verstoßen zu haben. (Quelle: Reuters)
10:45 Uhr | Ukraine: Russland greift erneut Energieanlagen an
Die Ukraine hat Russland erneut vorgeworfen, gegen die vereinbarte Feuerpause bei Angriffen auf Energieanlagen verstoßen zu haben. Das russische Militär habe bei neuen Angriffen mit einer Drohne eine Umspannstation in der nordöstlichen Region Sumy getroffen, teilt der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit. Zudem habe russischer Artilleriebeschuss eine Stromleitung in der zentralen Region Dnipropetrowsk beschädigt.
Dadurch sei für fast 4.000 Haushalte der Strom ausgefallen. Die Ukraine und Russland haben sich mit den USA auf eine Feuerpause bei Angriffen auf die Energieinfrastruktur des jeweils anderen Landes geeinigt. Beide Seiten werfen sich jedoch vor, diese Vereinbarung zu verletzen. Russland hat bislang Forderungen der USA zu einer vollständigen Waffenruhe abgelehnt. (Quelle: Reuters)
08:39 Uhr | Toter nach Drohnenangriff auf Region Saporischschja
Bei russischen Drohnenangriffen auf die Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mindestens ein Mensch getötet und zehn weitere Menschen verletzt worden. In der südukrainischen Region Saporischschja wurde ein 45-jähriger Mann getötet, als eine russische Drohne vor einem Haus geparkte Autos traf, wie Regionalgouverneur Iwan Federow am Mittwoch im Onlinedienst Telegram mitteilte. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden.
In Charkiw, der zweitgrößten Stadt des Landes, wurden nach Angaben von Bürgermeister Ihor Terechow acht Menschen durch Drohnenangriffe verletzt. Der ukrainische Generalstab erklärte am Dienstagabend, Russland habe seit Tagesbeginn 72 Angriffe und 646 "Kamikaze-Drohnen" auf ukrainisches Territorium geflogen. (Quelle: AFP)
04:09 Uhr | Zweitägiges Treffen der EU-Verteidigungsminister in Warschau
Die Verteidigungsminister der EU kommen heute zu einem zweitägigen informellen Treffen in Warschau zusammen. Das Treffen wird am Mittag vom polnischen Ressortchef Wladyslaw Kosiniak-Kamysz eröffnet. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wird nach Angaben seines Ministeriums nicht nach Polen reisen, stattdessen soll Staatssekretärin Siemtje Möller teilnehmen.
Auf der Agenda des Treffens steht unter anderem das im März vorgestellte Weißbuch für die "Europäische Verteidigungsbereitschaft 2030". Zudem sollen weitere Militärhilfen für die Ukraine diskutiert werden; darunter auch eine Initiative der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, die Lieferungen von Artilleriemunition im Wert von fünf Milliarden Euro vorsieht. (Quelle: AFP)
01:03 Uhr | Russischer Kreml-Abgesandter in Washington erwartet
Kirill Dmitrijew, ein Abgesandter der russischen Regierung, wird noch in dieser Woche zu Gesprächen in die US-Hauptstadt Washington erwartet. Das berichtet der Fernsehsender CNN unter Berufung auf anonyme Quellen. In Washington werde sich Dmitrijew mit Steve Witkoff treffen, dem Sondergesandten von US-Präsident Trump. Im Mittelpunkt der Gespräche stehe die Stärkung der Beziehungen zwischen Russland und den USA.
Dmitrijew ist Chef des russischen Staatsfonds und wurde im vergangenen Monat zum Sondergesandten für Wirtschafts- und Investmentkooperationen ernannt. (Quelle: Reuters)
00:51 Uhr | Lawrow trifft chinesischen Außenminister Wang
Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein chinesischer Amtskollege Wang Yi haben nach Angaben des russischen Außenministeriums bei ihrem Treffen unter anderem über die Lage auf der koreanischen Halbinsel sowie über das iranische Atomprogramm gesprochen. Die Minister hätten zudem über die Ukraine und die Notwendigkeit eines langanhaltenden Friedensabkommens geredet, teilte das Ministerium mit. Wang befindet sich auf einem dreitägigen Besuch in Moskau. Dort hat er bereits Präsident Wladimir Putin getroffen. (Quelle: Reuters)
00:26 Uhr | Baerbock reist weiter nach Moldau
Die geschäftsführende Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ist nach ihrem Abschiedsbesuch in der Ukraine weiter nach Moldau gereist. Noch in Kiew erklärte sie, dass die Europäer "weiter fest an der Seite Moldaus" stehen. Vor der Parlamentswahl dort im Herbst werde der russische Präsident Wladimir Putin mit Desinformation, Fake-News-Kampagnen und Stimmenkauf "erneut versuchen, die Demokratie und Freiheit in Moldau zu untergraben". Aber die Demokratie in Moldau sei "wehrhaft, eine Zukunft in der EU greifbar", betonte Baerbock. Die Republik Moldau hat 2,6 Millionen Einwohner und grenzt an die Ukraine und Rumänien. (Quelle: AFP)
00:00 Uhr | Ukraine-News von Mittwoch, 02. April 2025
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der russischen und der ukrainischen Konfliktparteien können in der aktuellen Lage nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. All das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.
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