Die USA greifen die Huthi-Miliz im Jemen erneut mit Kampfflugzeugen an. Dieses Mal sollen unter anderem Stellungen im Norden des Landes unter Beschuss genommen worden sein.

Das US-Militär greift erneut Stellungen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz im Jemen an. Die Operationen gegen die Terrormiliz würden fortgesetzt, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom in der Nacht auf der Plattform X mit. Dazu wurden zwei Videos veröffentlicht, auf denen von einem Flugzeugträger startende Kampfflugzeuge sowie ein Raketenangriff zu sehen sind. Weitere Einzelheiten zu den Angriffen nannte Centcom nicht.

Arabische Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen, dass Stellungen in der Provinz Sadah im Norden des Landes angegriffen worden seien. Die Provinz gilt als eine Hochburg der Huthi. Von der Huthi-Miliz kontrollierte Medien berichteten der Nachrichtenagentur Reuters zufolge von mindestens zehn US-Angriffen, unter anderem auf die Hauptstadt Sanaa und die Stadt Hodeidah.

Trump droht Iran

Das US-Militär attackiert auf Befehl von Präsident Donald Trump seit Samstag massiv Stellungen der Miliz. Nach Darstellung der Huthi wurden mindestens 53 Menschen getötet. Gestern wurden Luftangriffe im Raum der Hafenstadt Hudaida sowie der etwa 230 Kilometer entfernt gelegenen Hauptstadt Sanaa gemeldet. 

Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social dem Iran damit gedroht, dass jeder Schuss, der von den Huthi abgefeuert werde, von nun an als Angriff des Iran angesehen werde. Die Konsequenzen für die Islamische Republik würden schrecklich sein. Zuvor hatte der Iran mit heftigen Gegenmaßnahmen gedroht.

Huthis melden Gegenangriff

Die Huthis wiederum haben nach eigenen Angaben erneut einen US-Flugzeugträger im Roten Meer angegriffen. Ein Sprecher der Miliz erklärte, der Angriff habe "eine Reihe von Marschflugkörpern und Drohnen" umfasst, die auf den US-Flugzeugträger "USS Harry Truman" und "eine Reihe feindlicher Kriegsschiffe" abgezielt hätten. Weiter hieß es, dies sei der vierte Angriff auf die US-Schiffe "binnen 72 Stunden" gewesen. 

Bereits in den vergangenen Tagen hatten die Huthis immer wieder Angriffe auf die "USS Harry Truman" für sich reklamiert. Die USA bestätigten die Angaben zunächst nicht, aus US-Verteidigungskreisen verlautete jedoch, die Huthis würden "weiterhin Lügen und Falschinformationen verbreiten."

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