- Russland übermittelt USA Forderungen zum Ukraine-Krieg
- Nachrichten und Podcasts zum Ukraine-Krieg
05:52 Uhr | Russland: Letzte ukrainische Truppen in Kursk eingekreist
Nach Angaben des russischen Generalstabschefs Waleri Gerassimow sind die verbliebenen ukrainischen Truppen in der Grenzregion Kursk vollständig eingekreist. Bei einer Beratung mit Präsident Wladimir Putin erklärte Gerassimow, dass 430 ukrainische Soldaten gefangen genommen worden seien.
Putin betonte, die Gefangenen sollten human behandelt werden, fügte jedoch hinzu, dass ausländische Söldner nicht unter das Kriegsvölkerrecht fielen. Zudem würden ukrainische Soldaten in Kursk nach russischem Recht als Terroristen eingestuft, weshalb Strafverfahren eingeleitet worden seien. Eine unabhängige Bestätigung der russischen Angaben liegt nicht vor.
03:40 Uhr | Ukraine dementiert vollständigen Rückzug aus Kursk
Trotz zunehmender Rückschläge in der russischen Grenzregion Kursk hat die Ukraine einen vollständigen Abzug ihrer Truppen dementiert. Der ukrainische Oberbefehlshaber Olexander Syrskyj betonte auf Facebook: "Trotz des verstärkten Drucks der russisch-nordkoreanischen Armee werden wir die Verteidigung in der Region Kursk so lange aufrechterhalten, wie es angemessen und notwendig ist." Syrskyj erklärte, dass eventuelle Rückzüge strategischer Natur seien, um das Leben der Soldaten zu schonen und sie in bessere Positionen zu bringen. Nach Einschätzung ukrainischer Militärbeobachter halten Kiews Truppen jedoch nur noch wenige Quadratkilometer des Gebiets.
Seit Februar haben russische Truppen ihre Angriffe verstärkt. Laut Moskau gelang die überraschend schnelle Einnahme der Stadt Sudscha durch eine List: Russische Soldaten sollen über Kilometer durch eine stillgelegte Gaspipeline in den Rücken der ukrainischen Verteidiger gelangt sein. Andere Analysten vermuten, dass der Rückzug bereits Teil möglicher Verhandlungen über eine Feuerpause sein könnte.
02:12 Uhr | Russland legt USA angeblich Bedingungen für Kriegsende vor
Russland hat Insidern zufolge den USA eine Liste mit Bedingungen für ein Ende des Ukraine-Krieges übermittelt. Der genaue Inhalt ist nicht bekannt, doch laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen ähneln die Forderungen früheren russischen Positionen. Demnach verlangt Moskau unter anderem, dass die Ukraine kein Nato-Mitglied wird, keine ausländischen Truppen auf ihrem Gebiet stationiert werden und territoriale Zugeständnisse an Russland gemacht werden. Weder die russische Botschaft in Washington noch das US-Präsidialamt haben sich bisher zu den Berichten geäußert.
01:05 Uhr | Fünf europäische Nato-Staaten beraten über Ukraine-Strategie
Vertreter von fünf wichtigen europäischen Nato-Staaten haben in Paris über militärische Sicherheitsgarantien für die Ukraine beraten. Im Mittelpunkt stand dabei auch die Frage, ob und in welcher Form europäische Truppen zur Absicherung eines möglichen Friedensschlusses mit Russland stationiert werden könnten. Konkrete Angaben zur Stärke oder Ausgestaltung einer solchen Truppe machten die Verteidigungsminister aus Frankreich, Deutschland, Italien, Polen und Großbritannien jedoch nicht.
Frankreichs Verteidigungsminister Sébastien Lecornu betonte, dass die erste Priorität darin liege, die ukrainische Armee zu stärken. Es gehe nicht darum, eine Waffenstillstandslinie mit europäischen Soldaten zu sichern.
00:00 Uhr | Ukraine-News am Donnerstag, 13. März 2025
Guten Tag! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Lauf des Tages.
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Quellen: u.a. AFP, dpa, Reuters, MDR
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