Die beiden iPads waren noch nicht mal ein Jahr alt und werden schon abgelöst: Apple hat die Nachfolger der beiden Modelle seines erst im Mai vorgestellten iPad Air vorgestellt. Ganz nebenbei bekam auch das günstige Basis-iPad ein Upgrade. Die Neuerungen fallen aber bei allen drei Modellen eher gering aus. Attraktiv ist das Angebot trotzdem.
iPad Air mit M3: Das ist neu
Wie schon im Mai bietet Apple auch das aktuelle iPad Air in zwei Varianten an: Die klassische in 11 Zoll und das im Mai erstmals vorgestellte Modell in 13 Zoll (Hier finden Sie den Test der Vorgänger-Modelle). Tatsächlich sind beide Varianten mit dem Vorgänger weitgehend identisch. Die größte Neuerung ist der Prozessor: Statt des M2-Chip setzt Apple nun auf den Nachfolger M3. Im gleichzeitig vorgestellten iPad Pro steckt bereits der M4-Chip.
Doch was genau bringt der neue Prozessor? Zunächst einmal mehr Leistung: Bei den Notebook-Varianten der beiden Chips rechnet der M3 je nach Anwendung etwa 15 bis 25 Prozent schneller, bei deutlich geringerem Stromverbrauch. Da im iPad aber etwas modifizierte Versionen verbaut werden, lässt sich der genaue Leistungssprung erst in Tests messen.

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Abseits der Rechenleistung bringt der im 3nm-Verfahren gefertigte Chip vor allem für Gamer einen echten Sprung: Als erster Apple-Chip unterstützt der M3 Raytracing, also die präzise Berechnung von Lichtstrahlen in 3D-Anwendungen. In unterstützten Spielen wie "Rainbow Six Mobile" sehen Lichteffekte dadurch noch realistischer aus. Video-Fans dürfen sich über die Unterstützung der Profi-Formate AV-1, ProRes und ProRes RAW freuen.
Das separat erhältliche Magic Keyboard wurde ebenfalls aufgefrischt, es bekommt vor allem ein größeres Trackpad.
Das iPad Air mit M3 ist ab 699 Euro (11 Zoll), beziehungsweise 899 Euro (13 Zoll), in den Farben Blau, Violett, Polarstern und Space Grau erhältlich, ausgeliefert wird es ab dem 12. März.
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Fühlt sich Ihr Leben manchmal wie ein Film an? Mit "Kino" schon. Die iPhone-App des Jahres "zeigt Anwender:innen mit seinen von Filmen inspirierten Filtern und fortschrittlichen Steuerelementen, wie kinoreif das Leben sein kann", lobt Apple.
Hier finden Sie die App im App-Store.
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iPad: Das ist neu
Beim schlicht iPad genannten Basismodell gibt es zwei wichtige Neuerungen: Zum einen bekommt es mit dem A16 einen deutlich flotteren Prozessor, zum anderen verdoppelt Apple den Basis-Speicher von 64 GB auf 128 GB. Damit wird das Gerät faktisch günstiger: Mit 399 Euro behält Apple denselben UVP, bietet nun aber deutlich mehr Speicher an. Obwohl das iPad bereits seit zwei Jahren im Handel ist, kostet es bei Drittanbietern immer noch knapp 330 Euro.
Schade: Obwohl das iPad mit dem neuen Chip deutlich schneller wird, unterstützt es als einziges zuletzt vorgestelltes Apple-Produkt nicht die KI-Offensive Apple Intelligence, die im Frühjahr auch in Deutschland erscheinen wird.
Das iPad ist in Blau, Pink, Gelb und Silber erhältlich und kostet ab 399 Euro. Ausgeliefert wird es ab dem 12. März.
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