Zwei kehren zurück, einer muss gehen. Nachdem Reality-Star Leyla Lahouar und Sängerin Jeanette Biedermann zuletzt krankheitsbedingt ausgefallen waren, konnten sie in der zweiten regulären Live-Show der aktuellen "Let's Dance"-Staffel bei RTL (auch via RTL+) mittanzen. Für Roland Trettl war hingegen das Aus gekommen, obwohl die Jury um Jorge González, Motsi Mabuse und Joachim Llambi sich gnädig gezeigt hatte.
"Let's Dance": Eine "bayerische Latina" und "eine erotische Lady"
Erstmals wurde in der Show vom 7. März zum Motto "Disco meets Rock" getanzt. Den Auftakt machten die selbsternannte "bayerische Latina" Christine Neubauer und Tanzprofi Valentin Lusin mit einem Cha-Cha-Cha zu Irene Caras "Flashdance... What a Feeling". Laut Llambi habe die Schauspielerin sich "die Sache etwas einfach gemacht", der oftmals kritische Juror zeigte sich aber recht wohlwollend und so gab es von dem Trio insgesamt 18 Punkte.
Im Anschluss schnappte sich Stuntfrau Marie Mouroum ihren Tanzpartner Alexandru Ionel, der von ihr bei einem Paso Doble zu "Come Together" von den Beatles "eine erotische Lady" sehen wollte. Bei ihrem "Tanz der Leidenschaft" habe sie laut González noch nicht ganz geschafft, zu zeigen, dass sie die Musik fühlt – trotzdem 19 Zähler. Taliso Engel und Patricija Ionel versuchten sich daraufhin an einer Rumba zu "Never Gonna Give You Up" von Rick Astley. Leider war der Para-Schwimmer laut Llambi, der nur einen einzigen Punkt vergab, zu gut 80 Prozent der Zeit nicht im Takt. Insgesamt verteilte die Jury aber zumindest 9 Punkte.
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Sänger Ben Zucker und Tänzerin Malika Dzumaev setzten anschließend Billy Idols "Rebel Yell" ab. Mabuse erklärte, dass er sein "Herz auf der Tanzfläche lassen" müsse, die Vorstellung gefiel der Jury jedoch viel besser als die aus der vergangenen Woche. Diesmal reichte es für 13 statt nur 9 Punkte. Marc Eggers musste Renata Lusin zufolge noch lernen, "seine Masse zu kontrollieren". Bei einem Cha-Cha-Cha zu "Honey Boy" sah Llambi hingegen ein Problem im Hohlkreuz von Eggers, der mit seiner Tanzpartnerin 20 Zähler bekam.
"Dieser Charleston, der mag mich nicht"
"Das war nicht dein Tanz, sei mir nicht böse", urteilte Llambi dann bei Koch und Moderator Trettl. Die Paarung von AC/DCs "T.N.T." mit einem Tango habe es ihm und Kathrin Menzinger aber auch nicht einfach gemacht. Die 15 Punkte des Paares konnten Content Creatorin selfiesandra und Zsolt Sándor Cseke deutlich toppen. Ihr Wiener Walzer wurde zum ersten Highlight des Abends und brachte dem Tanzpaar 21 Punkte. "Das war lustig, das war emotional, das war sehr expressiv", befand González.
Influencerin Paola Maria und Massimo Sinató zeigten einen Tango zu "Gasoline" der italienischen ESC-Gewinner Maneskin. 16 Punkte gab es für den Tanz, nachdem Llambi in dieser Woche keine "eingeschlafenen Füße" bekommen habe. "Dieser Charleston, der mag mich nicht", sagte Reality-Star Lahouar noch beim Training mit Sergiu Maruster. Das war in der Show aber nicht so stark, wie von ihr wohl befürchtet, zu merken – und Mabuse mochte ihre Ausstrahlung. 15 Punkte.
Verona Pooth küsst Daniel Hartwich
Verona Pooth sah im Studio zu, wie ihr Sohn San Diego mit Ekaterina Leonova einen Wiener Walzer zu Bon Jovis "Bed of Roses" tanzte. Vorher sprach Moderator Daniel Hartwich aber noch mit der Mutter und Werbeikone. Pooth zeigte sich sichtlich aufgeregt. "Ich rede mich gerade um Kopf und Kragen, weil ich so aufgeregt bin. Ich muss dich jetzt küssen", sagte sie zu Hartwich und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. "Früher bin ich noch auf den Mund geküsst worden", lachte Hartwich.
Das ließ sich Verona Pooth nicht zweimal sagen und küsste den Moderator auf den Mund. "Endlich, Verona! Was wird wohl unser gemeinsames Kindhier mal tanzen?", antwortete Hartwich. Aber zurück zum Promi-Sohn Diego. Er sei ein "anständiger, höflicher Junge", stellte Llambi fest, dabei solle er sich doch austoben auf der Tanzfläche. "Wenn meine Mama da ist, weiß man nie, was einen erwartet", sagte der Student. "Der Kuss gerade hat mich aus dem Konzept gebracht."Nach den 18 Punkten der beiden gab es den besten Tanz der Ausgabe zu sehen. "Was für eine emotionale Nummer", war das Urteil von González zu einem Langsamen Walzer von Biedermann und Vadim Gabuzov. Verdiente 23 Zähler für die Llambi zufolge "bisher beste Vorführung des Abends".
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Ex-Turner Fabian Hambüchen und Anastasia Maruster zeigten zwar eine schöne Samba zu "Stayin' Alive" von den Bee Gees, konnten mit ihren 20 Punkten aber tatsächlich nicht an ihre Vorgänger heranreichen. "Mensch, du hast Spannung", stellte Mabuse fest. Hambüchens "ganzer Körper ist ein Muskel", meinte sie, aber auf dem Parkett brauche es noch "ein bisschen Spice".
Den leider nicht ganz gelungenen Abschluss machten Simone Thomalla und Evgeny Vinokurov. Sie war "so ein bisschen lost", urteilte Llambi und deshalb gab es auch nur 13 Punkte. Die Schauspielerin hatte Nerven gezeigt. "Ich habe mich total geärgert", gestand Thomalla. Trotzdem kamen die beiden eine Runde weiter. Obwohl drei Paare eine schlechtere Bewertung der Jury bekommen hatten, mussten sich schließlich Roland Trettl und Kathrin Menzinger verabschieden.
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