Den Wunschpreis für ihr Goldarmband haben die Eheleute bei "Bares für Rares" sogar übertroffen. Da erbittet der Verkäufer weitere fünf Euro – nur um sie zu zerreißen. Warum?

Ein edles Goldarmband haben Gabriele und Claus Doelle zu "Bares für Rares" mitgebracht, um es dort zu verkaufen. Sie sind zu diesem Zweck sogar aus dem Ausland angereist: Die Eheleute leben in Pont-et-Massène in Frankreich. Der Schmuck ist ein Geschenk ihres Mannes, aber Gabriele Doelle kann ihn bei der Arbeit im Krankenhaus nicht tragen, daher möchte sie ihn verkaufen. 

Laut Heide Rezepa-Zabel handelt es sich um eines der frühen "Teppicharmbänder" und stammt aus den 50er-Jahren. "Es wurde aus dem, was man hat, etwas zusammengefügt", erklärt die Expertin den Begriff. Das hier vorliegende Armband besteht aus 42 kleinen Plättchen, die miteinander verwoben sind. 

"Bares für Rares": Der Verkäufer versucht's mit Humor

Als Wunschpreis nennen die Verkäufer den Goldpreis, die konkrete Summe beziffern sie mit rund 1300 Euro. Doch laut Rezepa-Zabel beläuft sich allein der Wert des Goldes schon auf 1450 Euro, insgesamt taxiert sie den Wert auf 1500 bis 1550 Euro. 

Im Händlerraum versucht es Claus Doelle mit Humor: "Ich hab Ihnen einen Schatz mitgebracht", beginnt er. "Meine Frau. Sie ist unverkäuflich" – und lenkt dann das Augenmerk auf das Armband. 

Von Horz bis Heide: Das sind die Experten von "Bares für Rares"

Wendela Horz Wie man an ihrem Dialekt unschwer erkennt, kommt Wendela Horz aus Rheinland-Pfalz. Geboren wurde sie 1969 in Speyer, bei "Bares für Rares" kommt die Goldschmiedin vor allem dann zum Einsatz, wenn es um edlen Schmuck geht © Frank W. Hempel/ZDF
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Susanne Steiger startet direkt mit 1500 Euro. Der Wunschpreis ist also aus dem Stand übertroffen. David Suppes kontert das Angebot, doch bei 1600 Euro ist Schluss. Für diese Summe möchte Steiger den Schmuck gerne ersteigern. Claus Doelle erbittet allerdings "einen klitzekleinen Zuschlag". Er hätte gerne fünf Euro mehr.

Weshalb, das verrät er, nachdem seine Frau das Geld erhalten hat. Er nimmt den Fünf-Euro-Schein und zerreißt ihn vor den Augen der Händler. "Das ist jetzt ein Unikat, bar und rar", sagt er. Das werde zu Hause eingeheftet, dazu kommen dann die Unterschriften beider Ehepartner sowie das Datum der Ausstrahlung. So könne er immer an diesen schönen Tag denken.

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