Bei der Rumba zittern seine Knie vor Nervosität und am Ende der fünften "Let's Dance"-Show muss Diego Pooth ums Weiterkommen bangen. Warum selbst Beten nicht geholfen hat, erklärt er im Anschluss im RTL-Interview.

Das war nichts: Diego Pooth schafft es in der fünften "Let's Dance"-Show nicht, die Jury mit seiner Rumba zu überzeugen: Sie vergibt magere 19 Punkte für seine Leistung. Statt Leidenschaft sehen Joachim Llambi, Motsi Mabuse und Jorge González Distanz zwischen dem Golf-Profi und seiner Profi-Tanzpartnerin Ekaterina Leonova. Während sich die "schöne Zarentochter", wie Llambi sie nennt, an Pooth abtanzt und ihn leidenschaftlich umwirbt, schlottern diesem auf dem Parkett sichtbar die Knie. Pooth mache den Eindruck, dass er Leonova ganz schüchtern höchstens mal "zu einem Kaffee einladen" wolle, von Erotik fehle aber jede Spur. Oder, wie es Joachim Llambi spitzzüngig ausdrückt: "Mein lieber Freund: Dran ist nicht drin. Ich will Action sehen, ich will den ganzen Diego sehen!"

Im RTL-Interview im Anschluss an die "Let's Dance"-Zitterpartie geht Pooth daher auch entsprechend hart mit sich ins Gericht. Denn eigentlich kenne er diese Nervosität bei sich gar nicht, wie der Sohn von Verona Pooth beteuert. Offenbar sei sie rein "tanzbezogen". Er sei aber ein Perfektionist, wie er erklärt: "Ich arbeite gerne im Dunkeln und präsentiere etwas, wenn es 100 Prozent gut ist. Und das kann es nun mal in der Woche nicht sein. Es kann natürlich sehr gut sein, aber perfekt wird es im Endeffekt, glaube ich, nie sein. Und es fällt mir schon schwer, etwas zu präsentieren, was in meinen Augen einfach nicht perfekt ist." Doch eine Entschuldigung für die misslungene Rumba sei das natürlich nicht, gibt er zu: "Heute war einfach katastrophal, wenn ich ganz ehrlich bin. Heute war einfach chaotisch und ich weiß nicht, was passiert ist."

Profitänzerin Ekaterina Leonova betont, dass sie beim Training und vor dem Auftritt "alles probieren": "Wir beten sogar." Neben göttlichem Beistand setze sie aber vor allem auf "viel Aufbauarbeit". Beim Warm-up zur fünften Show habe auch noch alles gestimmt. Doch beim Live-Auftritt sei ihr schnell klar gewesen, das wird nichts: "Und dann sehe ich schon die zitternden Beine und ich denke 'Oh nee, schade!'"

Ist Mama Verona Pooth schuld?

Erschwerend sei in Show fünf hinzugekommen, dass Diego Pooths Mutter Verona erneut im Publikum saß, wie er zu seiner Verteidigung vorbringt: "Ich bin so oder so immer aufgeregt. Aber wenn Mama im Publikum ist, will man ja noch mehr beweisen." Das solle aber nicht bedeuten, dass Verona Pooth nicht mehr zu "Let's Dance" kommen dürfe, sie sei immer herzlich willkommen.

"Ich muss den Konflikt mit mir lösen, nicht mehr so aufgeregt zu sein. Und ab jetzt heißt es nur noch abliefern. Weil die Chance, so weiterzukommen, kommt glaube ich nicht zwei Mal", resümiert Pooth. Am Ende der Show gehörten er und Leonova zu den Paaren, die zittern mussten, ob sie es in die nächste Sendung schaffen. Noch einmal möchte der 21-Jährige nicht in diese Lage geraten: "Von daher gilt jetzt: Hart arbeiten und Gas geben!"

Ob dies - und das eine oder andere Gebet - Pooth in der nächsten "Let's Dance"-Show mehr Sicherheit auf dem Parkett bringen, zeigt RTL am Freitag ab 20.15 Uhr. Alle Folgen der RTL-Tanzshow stehen zudem im Stream auf RTL+ bereit.

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