Sein Vater Tom Hanks gehört zu den beliebtesten Schauspielern Hollywoods. Aber Chet Hanks macht vor allem wegen seiner Drogenkarriere Schlagzeilen. Das soll nun vorbei sein - auch dank seiner Eltern.

Er hüpft auf der Couch der "Drew Barrymore Show" herum wie einst Tom Cruise bei dessen Talk mit Oprah Winfrey. Doch darüber hinaus verbindet Chet Hanks nichts mit dem Actionstar, der mit Blockbustern Millionen scheffelt. Selbst Ähnlichkeiten zu seinem berühmten Vater Tom Hanks sind kaum vorhanden. Wo dieser zu den beliebtesten Stars in Hollywood gehört, dümpelte Chet Hanks' Schauspielkarriere seit Jahren vor sich hin und wurde überschattet von Negativschlagzeilen über seinen Drogen- und Alkoholkonsum.

Doch damit will das schwarze Schaf des Hanks-Clans nun abgeschlossen haben. In der Talkshow von Drew Barrymore spricht der 34-Jährige darüber, seit nun dreieinhalb Jahren "100 Prozent nüchtern" zu sein. Dafür dankt er auch seinen Eltern Tom Hanks und Rita Wilson, die ihn "super unterstützen", was er "nicht als selbstverständlich" ansieht. Ihm bedeute das sehr viel.

"Ich bin sehr, sehr dankbar für meine Eltern. Ich bin jetzt in einem Alter, in dem ich wirklich dankbar für sie bin. Ich weiß die Zeit, die ich mit ihnen verbracht habe, sehr zu schätzen. Sie sind mit mir durch dick und dünn gegangen", erklärt Chet Hanks. "Ich bin wirklich so dankbar dafür, wo ich jetzt bin, wo wir alle sind, für die Dinge, die ich in meinem Leben habe, für all die wunderbaren Menschen in meinem Leben, meine Beziehungen, meine Lieben." Er sei jetzt an dem Punkt angekommen, an dem er verstehe, dass dies bei weitem das Wichtigste sei "und alles andere ist wie ein Bonus".

Drew Barrymore, die selbst Suchterfahrungen hat, stimmte ihrem Talk-Gast zu. "Ich hatte auch massive Unterstützung von meinen Freunden. Und ehrlich gesagt gibt es Tage, an denen ich immer noch nicht verstehe, warum sie mich nicht aufgegeben haben. Ich weiß nicht, wie sie so lange zu mir gehalten haben." Sie habe sich für vieles, was sie getan habe, so geschämt. Aber sie habe auch erfahren dürfen, wie stolz sie ihre Familie und Freunde mit ihren Fortschritten gemacht habe.

"Ich glaube, es ist ganz natürlich, dass man sich schämt, wenn man Mist baut. Und wenn man das Richtige tut, macht man seine Lieben noch stolzer", kann Chet Hanks aus eigener Erfahrung mit seiner Familie bestätigen.

Eltern schickten ihn in die Wildnis

Im vergangenen Juli hatte der älteste Sohn von Tom Hanks während eines Auftritts in Bradley Martyns Raw Talk bereits ausführlich über seine frühere Kokainsucht und deren Auswirkungen auf seine Familie gesprochen: "Es ist schrecklich. Es frisst einen auf. Du verkümmerst einfach, weil du nicht essen kannst, du kannst nicht schlafen."

Er erklärte, dass seine Eltern eine Intervention für ihn organisiert hatten, als er ein Teenager war und ihn 2008 in ihrer Verzweiflung in ein Erziehungscamp in die Wildnis schickten, weil sie dachten, es würde ihm helfen.

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