Émilie Dequenne lässt sich von ihrem Krebsleiden nicht unterkriegen. Selbst nach dem Bekanntmachen ihrer Erkrankung dreht die junge Schauspielerin weitere Filme. Parallel dazu lässt sich die Belgierin immer wieder Krankenhaus behandeln. Jetzt endet ihr Kampf gegen die Krankheit traurig.
Die Schauspielerin Émilie Dequenne ist plötzlich gestorben. Die Belgierin erlag ihrem jahrelangen Krebsleiden im Alter von 43 Jahren. Ihre Agentin Danielle Gain bestätigte dies der Nachrichtenagentur AFP. Demnach befand sich Dequenne in einem Krankenhaus außerhalb von Paris, wo sie zuletzt lebte.
Erst vor anderthalb Jahren machte die Arthaus-Schauspielerin ihre Nebennierenkrebs-Erkrankung öffentlich. Hin und wieder meldete sie sich über die sozialen Netzwerke bei ihren Fans. Vor wenigen Wochen gab sie beispielsweise mit einem Foto, auf dem sie freudig lächelte, bekannt, dass sie nach 13-tägiger Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen wurde. "Was für ein harter Kampf!", schrieb sie.
Bekannt wurde Dequenne schon früh. Sie debütierte mit 17 Jahren im Kinofilm "Rosetta", der als "bester Film" bei den Filmfestspielen in Cannes eine Goldene Palme gewann. Sie selbst gewann den französischen Filmpreis César als beste Nebendarstellerin im Drama "Leichter gesagt als getan" und einen Titel in Cannes als "beste Schauspielerin" in der Kategorie Un Certain Regard, in der untypische Filmproduktionen prämiert werden.
Für insgesamt 55 Filme stand Dequenne vor der Kamera, dreimal noch im Jahr 2024. Auch in Hollywood war die Belgierin bekannt: Sie wirkte etwa an der Seite von Robert De Niro in "Die Brücke von San Luis Rey" mit.
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