Tesla hat es aktuell nicht leicht. Seit Elon Musk Donald Trump seine volle Unterstützung zugesichert hat und dem US-Präsidenten kaum noch von der Seite weicht, gerät der Elektroauto-Hersteller ins Straucheln. Das liegt auch an zahlreichen Aussetzern des Tesla-Chefs. Spätestens nach einer Geste, die einige an einen Hitlergruß erinnerte, fiel Musk bei vielen Menschen mehr und mehr in Ungnade. Sein Unternehmen bekommt das zu spüren. Der Aktienkurs fiel von über 460 Euro auf aktuell 220 Euro, einige Top-Analysten fürchten bereits, dass sich Tesla in einer unaufhaltsamen Abwärtsspirale befinden könnte. Weltweit kommt es immer wieder zu Protesten an den Standorten des Herstellers.
Tesla-Zielgruppe geht auf Distanz
Ein großer Teil des Problems: Je politischer Musk wird und je mehr Ausfälle er sich leistet, desto vehementer geht Teslas Zielgruppe auf Distanz. Der Absatz in der EU brach zuletzt um 50 Prozent ein, einige Länder melden kaum noch Verkäufe. Das berichtete unter anderem die "Tagesschau". Auch Bestandskunden kämpfen mit Problemen: Die Angriffe auf Teslas mehren sich, der Frust auf Elon Musk kommt zu Unrecht direkt bei seinen Kunden an. Ein Kratzer hier, eine Delle da – und manchmal brennen sogar ganze Fahrzeuge. Um sich und ihr Auto vor Schaden zu bewahren, sieht man deshalb immer mehr Anti-Elon-Aufkleber auf den Autos – oder die Besitzer kleben direkt Markenlogos anderer Hersteller auf die Karosserie.

Kritik an Tesla Autohändler: "Als Musk noch nicht verrückt spielte, war es einfacher"
capitalFür "T-Online" war das Anlass genug, die Deutschen um die Teilnahme an einer simplen, nicht repräsentativen Umfrage zu bitten. Das Portal wollte wissen: "Würden Sie noch einen Tesla kaufen?". Doch etwas stimmte nicht, meldete "T-Online" einige Zeit später: In der ersten Woche hätten demnach 100.000 Menschen an der Umfrage teilgenommen. Das Ergebnis erwartbar: "Rund 94 Prozent der Teilnehmer sagten: 'Auf gar keinen Fall.' 'Ja, kein Problem' wählten dagegen nur rund drei Prozent der Teilnehmer", heißt es.
Teilnehmerzahl und Ergebnis veränderten sich rasch
Dann wendete sich das Blatt, die Zahl der Teilnehmer explodierte auf über 467.000 Menschen. Das Resultat änderte sich drastisch: "Plötzlich wollen rund 70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer einen Tesla kaufen – der Anteil, der 'Auf gar keinen Fall' angibt, ist auf 29,2 Prozent gefallen", schreibt "T-Online".
Das Portal stoppte die Umfrage – etwas passte nicht zusammen. In der Analyse stellte man später fest, dass 253.000 Stimmen von nur zwei IP-Adressen in den USA stammten. Es liegt also nahe, dass jemand die Umfrage manipuliert haben könnte. Beweise dafür gibt es nicht.
Doch als das Ergebnis der Umfrage auf das durchaus positive Bild für Tesla gedreht war, teilte Elon Musk laut "T-Online" einen X-Beitrag. Dieser fordert nicht nur den Niedergang der Medien, sondern proklamiert auch in Großbuchstaben das ungebrochene Kaufinteresse der Deutschen an Tesla-Autos – mit dem Ergebnis als Beweis.
Stimmen Sie jetzt ab
Da die Zugriffe auf die Umfrage laut "T-Online" seither immer mehr wurden, musste man die Umfrage "bis auf Weiteres" beenden. Der stern knüpft mit einem Augenzwinkern gerne an. In der Hoffnung, dass die stern-Umfrage frei von Manipulation bleibt, stellen wir Ihnen, liebe Leser, erneut die Frage. Stimmen Sie nachfolgend ab: Würden Sie WIRKLICH noch einen Tesla kaufen?
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